| Software-Archäologie |
Wissen, womit man arbeitetAls Entwickler haben Sie sicher einmal vor der entmutigenden Aufgabe gestanden, mit Code arbeiten zu müssen, den Sie nicht selbst entwickelt haben. Software-Archäologie ist eine Methode, die Ihnen dabei helfen kann, übernommenen Softwarequellcode nachzuvollziehen. Zwar ist es möglich, dies händisch zu tun, dies ist aber langwierig und zeitaufwändig. Mit den richtigen Tools können Sie die Zeit zum schnelleren Verständnis deutlich verkürzen. Java-Entwicklern liefert JBuilder auf der Basis des Eclipse-SDK die Tools und die Funktionalität für die Software-Archäologie, mit denen Sie ihre Projekte auf einen hoch effizienten und produktiven Weg bringen. Die folgenden Ausführungen fassen den mit JBuilder 2008 möglichen Vorgang der Software-Archäologie für Java zusammen.
Sechs Schritte, um zu erfassen, was gegeben ist und was nicht, damit Sie Ihre Projektentwicklungsstrategie definieren könnenVisualisierung: Machen Sie sich ein BildJBuilder 2008 wird mit LiveSource™ ausgeliefert, mit dem Sie ein Reverse- und Forward-Engineering für Java-Code durchführen können. Sollen große Mengen Java-Code übernommen werden, bedeutet dies, dass JBuilder den Code zerlegen und eine Reihe von UML-Diagrammen erzeugen kann. Und da JBuilder dabei LiveSource™ verwendet, führen alle an den Diagrammen vorgenommenen Änderungen auch zu entsprechenden Änderungen des Codes und umgekehrt. Daher sind Code und Diagramme immer synchron. Das ist für Entwickler von Vorteil, die zu verstehen versuchen, was sie mit einer Codebasis eigentlich übernommen haben. Entwurfsverstöße: Überblick über den Zustand des ObjektmodellsWichtig ist auch, sich einen Überblick über den Zustand des Objektcodes zu verschaffen. Am schnellsten geschieht dies, wenn Sie Softwaremetriken für den Code ausführen. Metriken geben Ihnen Informationen zum Aufbau des Codes, seinen Stärken und seinen Schwächen oder problematischen Bereichen. JBuilder umfasst mehr als 80 Softwaremetriken, von der einfachen Anzahl der Codezeilen bis zu tiefer gehenden Metriken, wie zyklomatischer Komplexität, Instabilität und anderen Metriken, die über den Zustand des Codes Auskunft geben können. Sobald JBuilder die Metriken generiert hat, erhalten Entwickler mittels eines Kiviat-Diagramms einen Einblick in den Codezustand. Stilverletzungen: Überblick über den aktuellen CodezustandNachdem die Entwickler den Codezustand unter strukturellen Gesichtspunkten beurteilt haben, können sie nun daran gehen, Probleme aufzudecken, die in der weiteren Entwicklung möglicherweise zu Fehlern oder Missverständnissen führen. JBuilder bietet mehr als 200 Code-Audits, mit deren Hilfe mögliche Leistungsprobleme, Fehler und Code-Duplizierungen aufgespürt werden können. Geschäftslogik: Testen des vorhandenen QuellcodesEiner der bei den heutigen komplexen Systemen wichtigsten Vorgänge ist ein umfassender Test. Ironischerweise wurde der meiste mit den Methoden der Software-Archäologie bearbeitete Code nur begrenzt getestet. Wenn Sie den Code nicht einfachen Tests unterwerfen, können Sie kaum Pattern ermitteln, den Code sinnvoll ändern oder ihn in andere Systeme integrieren. Wichtig ist, auf die korrekte Funktion des Codes vertrauen zu können. JBuilder unterstützt voll JUnit und viele andere hervorragende Testtools, mittels derer sich Entwickler überzeugen können, dass der Code so funktioniert, wie er sollte. Leistung: Engpässe im Quellcode aufspürenWesentlich sind auch Leistungsüberprüfungen. Wenn Sie JBuilder für die Softwarearchäologie verwenden, können Sie feststellen welcher Code für langsame oder nicht optimale Ausführungsgeschwindigkeit verantwortlich ist. JBuilder umfasst auch die JOptimizer-Technologie, bestehend aus einem Java Profiler und einem Web Java Profiler. Diese Features helfen Entwicklern, die genauen Positionen im Quellcode zu finden, die zu Leistungseinbrüchen führen. Als allgemeine Regel gilt, dass 5 % des Quellcodes für 80 % der Leistungsabfälle verantwortlich sind. JBuilder hilft Ihnen, diese 5 % zu korrigieren. Dokumentation: Adäquate Dokumentation erstellen, damit man weiß, woran man arbeitetWichtig ist, dass alle Diagramme, Tests, Metriken, Audits und Leistungsdaten Eingang in die Gesamtdokumentation finden. JBuilder bietet Funktionen zur Generierung von Dokumentation. Wenn Sie ein UML-Diagramm erstellen, wird es Teil der Gesamtdokumentation. Wenn Sie eine Metrik oder ein Audit ausführen, werden auch diese in die Dokumentation aufgenommen. Dieses Feature ermöglicht künftigen Entwicklern ein besseres Verständnis des Codes und gemeinsamen Zugriff auf die Informationen. |
